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Meilensteine

 
 

2014

Am 25. Mai erfolgte der Startschuss zur Durchführung des 15. Internationalen Rollstuhlmarathon Schenkon.

 

Einmal mehr waren über 200 Athleten aus mehr als 25 Nationen in Schenkon am Start. Die Sportler fuhren am Sonntagnachmittag ab 13.30 Uhr in spannenden Massenstart-Rennen um den Sieg in ihrer Kategorie, aber auch um EM- und WM-Qualifikationspunkte.

 

Nebst Spitzensport gab es auch Breitensport zu geniessen. Ab 9.00 Uhr erfolgten für rund 160 Kinder und Jugendliche aus Schenkon die Sprintwettkämpfe zum «Schnöuschte Schänker» mitten im Start-/Zielgelände des Rollstuhlmarathons.

 

Weitere Spitzenkämpfe gab es erstmalig im Anschluss an den Rollstuhlmarathon am späteren Nachmittag zu erleben. Mit der Swiss-Skate-Tour wurde ein Gastanlass in den Rollstuhlmarathon integriert, der zum Ziel hatte, dass auch Inlinefahrer in den Kategorien Kids sowie Breiten- und Spitzensport ihre Skater-Rennen auf der schönen Strecke rund um den Sempachersee durchführen konnten.

 

An diesem wunderschönen 15. RSM Wettkampf-Sonntag konnten alle Besucher, Sponsoren und Gäste einen interessanten und abwechslungsreichen Sportanlass erleben. Top-Speed und Action waren angesagt. Dazu gab es ein vielfältiges musikalisches und kulinarisches Rahmenprogramm, sowie für die Jugendlichen einen tollen Fun-Park mit vielen Aktivitäten auf dem Festgelände zu geniessen.

 

2012

Unter der Leitung des neuen OK Präsidenten Franz Steiner erfolgten einige strategische Änderungen im Gesamtkonzept des Rollstuhlmarathons.

 

Der Trend zeigt eine kontinuierliche Steigerung der Anzahl Handbikes, welche an RSM-Rennen teilnehmen. Diese Rennportgeräte sind grösser als die klassischen Rennrollstühle, brauchen mehr Platz und fahren erheblich schneller. Durch die Verschiebung des Marathons vom Samstagnachmittag auf den Sonntag, wurde es möglich, die Vollstreckensperrung rund um den Sempachersee zu realisieren. Damit konnte das grosse Ziel «unfallfreie Rennen» für die höchst anspruchsvollen und schnellen Rennen, erreicht werden. Die Änderung ermöglichte zudem die Durchführung des Leichtathletikanlasses «De schnöuscht Schänker» mit rund 120 jugendlichen Sprintern aus Schenkon am Sonntagmorgen im Start und Zielraum des RSM.

 

Ein unterhaltsames und attraktives Festprogramm mit Funpark, Musik und kulinarischer Verpflegung lockte eine grosse Besucherschar ins Festgelände in Schenkon, was besonders die Athleten und Sponsoren erfreut hat.

 

2010

Um den Start und das Ziel praktisch an einem Ort zu vereinen wurde die Marathonstrecke um eine «Schlaufe» in Sursee erweitert. Neu führte das Rennen in Sursee über den Märtplatz in die Ringstrasse und mündete wieder in die gewohnte Streckenführung Richtung Schenkon. Es gab einen Schweizer-Doppelsieg im Marathon: Marcel Hug und Sandra Hager. Unter den Siegern in den verschiedenen Handbike-Kategorien waren auch hier einige Schweizer: Pia Schmid (WH1), Ursula Schwaller (WH2), Sandra Graf (WH3), Meinrad Müller (MHOpen).

 

2008

Mit der Änderung der Strecke führt neu die Zieleinfahrt direkt ins Festgelände. Mit dieser Neuerung sind die Zuschauer noch mehr am Puls des Geschehens. Einmal mehr hiess die Siegerin bei den Frauen Edith Hunkeler. Die Luzernerin entschied den Marathon bereits zum 4. Mal für sich. Bei den Männern siegte der Spanier Roger Puigbo.

 

2006
Das Rennen wurde durch die Aufnahme in die «World Series» zusätzlich aufgewertet. Neu im Programm: offizieller Halbmarathon. Edith Hunkeler gelang ein «Hattrick» in Rekordzeit, während Ernst Van Dyk (Südafrika) in Schenkon seinen ersten Sieg feierte. 

 

2004
Das neue OK unter der Leitung von Marcel Lattion erlebte seine Feuertaufe. In Anwesenheit von Bundesrat und Sportminister Samuel Schmid siegte Edith Hunkeler nach eindrücklichem Solo und zum zweiten Mal in Serie, während bei den Männern mit Joel Jeannot ein Franzose auf Platz eins fuhr.

2002
Nässe und Kälte forderten den Teilnehmern alles ab. Saul Mendoza (Mexiko) und Edith Hunkeler errangen ihren ersten Erfolg. Parallel dazu wurde das erste Handbike-Rennen ausgetragen. Platz 1 im Einzelzeitfahren belegte Debütant Franz Nietlispach.

 

2000
Schenkon war Schauplatz einer veritablen Hauptprobe mit Top-Athleten aus 30 Ländern auf Limitenjagd für die Paralympics. Langstrecken-König Heinz Frei feierte den dritten Sieg in Folge und den insgesamt 80. in einem Marathon mit neuer Bestzeit von 1:21:10.

1998
Das OK wurde neu von Robert Kaufmann geleitet. Erstmals gab es offiziell Preisgelder in Höhe von 26'000. Franken. Heinz Frei war nicht zu bremsen. Mit einem Stundenmittel von mehr als 30 km/h wurde er erneut Erster. Edith Hunkeler erreichte bei ihrem Einstand den 5. Platz.

 

1996
Der Anlass erhielt einen neuen Namen: Internationaler Rollstuhlmarathon Schenkon. Zweiter Streich von Heinz Frei. Er drückte den Streckenrekord auf 1:23:16. Das OK sammelte zugunsten der Daniela Jutzeler-Stiftung bzw. der Nachwuchsförderung.

1994
Trotz verschärfter Zulassungsbestimmungen waren 300 Athleten dabei. Einheimischer Doppelsieg: Nietlispach vor Frei. Daniela Jutzeler verpasste ihren ersten Erfolg bei den Frauen nur knapp.


1992
Die Teilnehmer und Zuschauer wurden immer mehr. Rund 10'000 säumten die wellige Strecke um den Sempachersee. Zuoberst auf der Rangliste erschien diesmal der Name von Heinz Frei. Er bewältigte die 42,159 Kilometer in weniger als 90 Minuten.

1990
Der vierrädrige Rennrollstuhl hatte endgültig ausgedient. Mit Franz Nietlispach siegte erstmals ein Schweizer. Zudem wurden sämtliche Streckenrekorde unterboten. Neu im Programm: Schülerrennen und Sonntags-Ausflüge in der Zentralschweiz für Teilnehmer.

1988
Der Reiz eines neuartigen Anlasses sprach sich herum. Für die zweite Auflage hatten sich schon weit mehr als 200 Teilnehmer (aus 20 Nationen) eingeschrieben. Mustapha Badid (Frankreich) fuhr in neuer Weltbestzeit von 1:39:31 als Erster ins Ziel.

 

1986
Am 31. Mai, um 16.00 Uhr, fiel der Startschuss zum 1. Internationalen Marathon «Rund um den Sempachersee». 150 Athleten aus 14 Ländern in vierrädrigen Rollstühlen, teils Marke Eigenbau, bestritten das Rennen. Der Schnellste hiess André Viger und kam aus Kanada.