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Meilensteine der Geschichte

 
 

1986
Am 31. Mai, um 16 Uhr, fiel der Startschuss zum 1. Internationalen Marathon "Rund um den Sempachersee". 150 Athleten aus 14 Ländern in vierrädrigen Rollstühlen, teils Marke Eigenbau, bestritten das Rennen. Der Schnellste hiess André Viger und kam aus Kanada.

1988

Der Reiz eines neuartigen Anlasses sprach sich herum. Für die zweite Auflage hatten sich schon weit mehr als 200 Teilnehmer (aus 20 Nationen) eingeschrieben. Mustapha Badid (Frankreich) fuhr in neuer Weltbestzeit von 1:39:31 als Erster ins Ziel.

1990

Der vierrädrige Rennrollstuhl hatte endgültig ausgedient. Mit Franz Nietlispach siegte erstmals ein Schweizer. Zudem wurden sämtliche Streckenrekorde unterboten. Neu im Programm: Schülerrennen und Sonntags-Ausflüge in der Zentralschweiz für Teilnehmer.

1992

Die Teilnehmer und die Zuschauer wurden immer mehr. Rund 10'000 säumten die wellige Strecke um den Sempachersee. Zuoberst auf der Rangliste erschien diesmal der Name von Heinz Frei. Er bewältigte die 42,159 Kilometer in weniger als 90 Minuten.

1994

Trotz verschärfter Zulassungsbestimmungen waren 300 Athleten dabei. Einheimischer Doppelsieg: Nietlispach vor Frei. Daniela Jutzeler verpasste ihren ersten Erfolg bei den Frauen nur knapp. Wenige Monate später, im August, starb die 27jährige Rollstuhl-Athletin bei einem tragischen Verkehrsunfall.

1996
Der Anlass erhielt einen neuen Namen: Internationaler Rollstuhlmarathon Schenkon. Zweiter Streich von Heinz Frei. Er drückte den Streckenrekord auf 1:23,16. Das OK sammelte zugunsten der Daniela Jutzeler-Stiftung bzw. der Nachwuchsförderung.

1998

Das OK wurde neu von Robert Kaufmann, geleitet. Erstmals gab es offiziell Preisgelder in Höhe von 26'000 Franken. Heinz Frei war nicht zu bremsen. Mit einem Stundenmittel von mehr als 30 km/h wurde er erneut Erster. Edith Hunkeler erreichte bei ihrem Einstand den 5. Platz.

2000

Schenkon war Schauplatz einer veritablen Hauptprobe mit Top-Athleten aus 30 Ländern auf Limitenjagd für die Paralympics. Langstrecken-König Heinz Frei feierte den dritten Sieg in Folge und den insgesamt 80. in einem Marathon mit neuer Bestzeit: 1:21,10.

2002

Nässe und Kälte forderten den Teilnehmern alles ab. Saul Mendoza (Mexiko) und Edith Hunkeler errangen ihren ersten Erfolg. Parallel dazu wurde das erste Handbike-Rennen ausgetragen. Platz 1 im Einzelzeitfahren belegte Debütant Franz Nietlispach.

2004

Das neue OK (Leitung: Marcel Lattion) erlebte seine Feuertaufe. In Anwesenheit von Bundesrat und Sportminister Samuel Schmid siegte Edith Hunkeler, nach eindrücklichem Solo, zum zweiten Mal in Serie, während bei den Männern mit Joel Jeannot ein Franzose auf Platz eins fuhr.

2006
Das Rennen wurde durch die Aufnahme in die «World Series» zusätzlich aufgewertet. Neu im Programm: offizieller Halbmarathon. Edith Hunkeler gelang ein «Hattrick» in Rekordzeit, während Ernst Van Dyk (Südafrika) in Schenkon seinen ersten Sieg feierte.